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Rundbrief der Bamberger ÖDP, April 2022

„Materialintensive Kriege sind die größten Ressourcenfresser.“ Verena Winiwater, 2015

Lucas Büchner

Lucas Büchner - Foto: ÖDP

Liebe Mitglieder und Freunde der Bamberger ÖDP,

der Angriffskrieg Putins gegen die Ukraine überschattet derzeit viele Lebensbereiche, so wie es in
den vergangenen Jahren die Corona-Pandemie war, die jetzt, auch bedingt durch das Frühjahr, in
den Hintergrund getreten ist. Wie schon die Pandemie, so legt auch der Krieg erneut Lieferketten und
Abhängigkeiten bei der Lebensmittel- und Energieversorgung offen. Eine energie- und ressourcenschonende
Kreislaufwirtschaft mit 100 Prozent regenerativ erzeugter Energie, wie sie die ÖDP schon
lange fordert, ist der beste Schutz gegen jede Art von internationaler Krise. Aktuell muss es aber um
die humanitäre Hilfe für die bei uns Schutz Suchenden gehen, bei der sich neben zahlreichen
Organisationen auch viele Freiwillige und Ehrenamtliche engagieren.


Nachdem nun wieder viele Veranstaltungen möglich sind, möchten wir Sie und euch auf zwei
Termine hinweisen:
Am Donnerstag, 28. April findet um 19.00 Uhr in Oberhaid in der Gemeindebücherei (Schulstraße
2a) ein Kurzfilmabend statt. Die Unabhängige Bürgervertretung Oberhaid und weitere Unterstützer,
darunter auch die ÖDP, laden zu diesem Abend ein. Es werden mehrere Kurzfilme zum Thema
Klima- und Umweltschutz gezeigt. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion. Herzliche
Einladung zu diesem Termin! Das Veranstaltungsplakat ist im Anhang und kann gerne geteilt werden.
Am Donnerstag, den 30. Juni findet in Bamberg in der Kulturfabrik (KUFA) in der Ohmstraße ein
Vortrag zum Thema Mobilfunk und smart city statt. Den Vortrag hält Prof. Dr. Klaus Buchner,
ehemaliger ÖDP-Europaabgeordneter, den wir bereits in der Vergangenheit mehrfach begrüßen
konnten. Die Details planen wir derzeit noch. Sie werden rechtzeitig bekanntgegeben.


Aus dem Stadtrat
In der Verwaltung der Stadt Bamberg macht sich auch ein Umdenken beim Thema Bauen breit:
Nachverdichtung, Regenwassernutzung und Photovoltaik auch in der Innenstadt. An vielen Stellen
hat dabei auch die ÖDP die Finger mit im Spiel.


Aus dem Kreistag
Im Umweltausschuss ging es in letzter Zeit viel um das Mobilitätskonzept. Erste Mobilstationen, mit
denen der Umstieg zwischen den verschiedenen Verkehrsarten gefördert werden soll, sind in
Gundelsheim, Ebing, Zapfendorf und Baunach entstanden. Weitere sind in der Planung. Die
Vorbereitungen für die Überplanung des ÖPNV-Netzes zum 1. August 2024 gehen voran. Weil es
dort um sehr große Summen geht, müssen die auszuschreibenden Linienbündel schon zwei Jahre
vorher in einer sogenannten Vorabbekanntmachung veröffentlicht werden. Das ist im Sommer.
Mit Herrn Eckart und Frau Schlicht sind wichtige Stellen im Bereich Klimaschutz neu besetzt. Hier
geht es in diesem Jahr darum, den Klimaschutzbeirat einzusetzen, der seine erste Sitzung im Mai
haben soll. Etliche Förderprojekte, wie z. B. die Förderung von Mehrwegwindeln, das Projekt
„Kindermeilen“ für den Weg zu Kita / Schule und ein Fördertopf für Bildungsträger, um beispielsweise
Schulgärten zu fördern, sollen in Gang gesetzt oder verlängert werden.
In einem Sachbericht wurde dargelegt, wo und in welchem Umfang in kreiseigenen Einrichtungen
(Schulen, Kliniken, Heime) Produkte aus ökologischer Landwirtschaft verwendet werden. Die Nutzung
ist sehr unterschiedlich, weil es eine Vielzahl von Versorgungskonzepten von eigener Herstellung bis
hin zu Caterern von außerhalb gibt, auf die der Landkreis unterschiedlichen Einfluss hat. Es lohnt sich
aber, an diesem Thema dranzubleiben.


Aus der Region
Immer wieder ist die Ansiedlung großer Firmen und der damit verbundene Flächenverbrauch ein
Thema in der Region. Das Lidl-Lager in Stadelhofen scheint abgewendet, die Wurstfabrik in Hirschaid
wurde durch einen Bürgerentscheid genehmigt. Die Zahl der Gegner war mit 45 % doch sehr hoch,
obwohl die Befürworter massiv auch materielle Werbung gemacht haben. Jüngstes Beispiel ist ein
beantragter Tonabbau mit anschließender Verfüllung in Scheßlitz am Eingang des Burglesauer Tales.
Hierzu hat sich im März eine Bürgerinitiative gegründet. Es gibt aber auch positive Beispiele. In
Scheßlitz hat sich im Frühjahr ein Verein gebildet, der Solidarische Landwirtschaft betreibt. Demnächst
können sich 55 Mitglieder Gemüsekisten aus ökologischem Anbau abholen.


Aus dem Kreisverband
Wegen der Corona-Situation haben wir die Vorstandstreffen in den vergangenen Monaten online
gehalten. Zu den offenen Vorstandstreffen sind auch Mitglieder und Interessierte herzlich eingeladen.
Wir wollen weiterhin aktuelle und regionale Themen diskutieren und politische Entscheidungen
kritisch begleiten. Sprechen Sie uns an, wenn Sie ein bestimmtes Thema oder eine Idee für eine
Aktion oder eine Veranstaltung haben! Sobald es möglich ist, werden wir uns auch wieder in Präsenz
treffen.


In den sozialen Medien Facebook, Instagram und YouTube sind wir ebenfalls vertreten. Auch über
diese Kanäle können Sie jederzeit Kontakt mit uns aufnehmen.
Seit einiger Zeit haben wir auch eine neue Bankverbindung. Wir sind zu einer nachhaltigen Bank
gewechselt, um zum einen ein kleines Zeichen zu setzen, dass auch unser bescheidenes Vermögen
nachhaltig angelegt ist und zum anderen, weil der Bundesverband dort ebenfalls Kunde ist und so
auch einiges in der Abwicklung einfacher wird. Bitte nutzen Sie für Spenden ausschließlich die neue
Bankverbindung.


Am 30. April ist Landesparteitag in Landshut. Dort wird ein neuer Landesvorstand gewählt. Tobias
Sieling, Carol Zirkel und Werner Zirkel werden uns dort vertreten und anschließend darüber
berichten.
Mit freundlichen Grüßen
Lucas Büchner Tobias Sieling Carol Zirkel
Beisitzer, ÖDP-Stadtrat Kreisvorsitzender, ÖDP-Kreisrat stellv. Kreisvorsitzende

Autor/in:
Lucas Büchner
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Wichtiger Hinweis:
Blogbeiträge stellen die persönliche Meinung einzelner Parteimitglieder dar. Diese kann in Einzelfällen von der Programmlage der Partei abweichend sein. Auch ist es möglich, dass zu einzelnen Themen und Aspekten in der ÖDP noch keine Programmlage existiert.